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Maskne: Mit diesen 10 Tipps vermeidest du Pickelchen durch die Mund-Nasen-Maske

Gepostet von Lara Schimweg am
Maskne: Mit diesen 10 Tipps vermeidest du Pickelchen durch die Mund-Nasen-Maske
Egal ob FFP2- oder Stoffmaske: Sie kann zur sogenannten Maskne führen
 
aktualisiert am 11.05.2022
 
Ja, wir würden auch lieber über andere Themen schreiben: FFP2 Masken. Aber wenn du dich um dich und deine Gesundheit kümmerst, dann ist es eben manchmal immer noch ein Thema. Die Maskenpflicht ist zwar weitgehend abgeschafft. Das muss jedoch nicht heißen, dass du keine Maske mehr im Alltag trägst.
Die FFP2 Maske oder eine Mund-Nasen-Maske kann die Haut ganz schön reizen und zu einer Perioralen Dermatitis führen. Denn unter der Maske bildet sich ein feuchtes Milieu. Du atmest schließlich regelmäßig ein und aus.
Vorweg: Pickel hin oder her, die Masken machen Sinn, denn so schützen wir alle unsere Mitmenschen vor Corona. Auch, wenn die Maske derzeit zu Hautproblemen führt oder dich einfach nervt, sie ist für uns alle wichtig. Das sollten wir nicht vergessen.
 

Was ist Maskne?

Vielleicht hast du auch schon gemerkt, dass deine Haut gerade durch das Tragen der Maske zu Hautproblemen neigt und oft leider ein paar Pickelchen entstehen- die sogenannte Maskne. Der Fachbegriff lautet Periorale Dermatitis, auch Stewardessenkrankheit oder Mundrose genannt. Vor allem am Kinn, um die Nase und an den Wangen. Vielleicht hast du sowieso schon Probleme an diesen Stellen. Vor allem empfindliche Haut, Rosazea und Haut, die schnell zu Entzündungen und Unreinheiten neigt, wird durch die Maske gereizt.

Ursachen von Maskne

Vor allem für empfindliche Haut ist das feuchte Milieu nicht so ideal. Schließlich entsteht unter der Maske eine Art abgeschlossener Raum, wo sich Bakterien und Pilze gut vermehren können. Auch ein wunderbares Klima für das Akne Propionibacterium. In so einem Milieu fühlt es sich besonders wohl und kann sich gut vermehren. Das ist natürlich nicht schön für dich. Leider fettet die Haut auch noch besonders nach, wenn sie unter so einer Maske steckt. Das ist ebenfalls nicht von Vorteil, falls du sowieso schon zu Unreinheiten neigst.
Und als ob das nicht genug wäre: Deine Haut erwärmt sich unter der Maske und deine Haut schwitzt, um sich abzukühlen. Das ist vor allem bei Rosazea ein Problem. Denn durch die Erwärmung unter der Maske stellen sich die Gefäße der Haut weit und die Haut errötet. Das feuert dann wieder Entzündungsprozesse an. Du siehts: Egal welcher Hauttyp und welches Problem: für niemand sind die Masken gerade angenehm.
 

Das kannst du tun, um Maskne vorzubeugen

Wie kannst du die Haut beruhigen, Entzündungen vorbeugen und entstandene Rötungen oder auch Pickel und Pusteln mildern?
 
Hier für dich eine kleine hilfreiche Liste, die dir den Alltag mit der Maske ein bisschen leichter machen wird:

  1. Wechsle deine Maske regelmäßig, mindestens 1x am Tag, besser öfter. Denn so entsteht kein Nährboden für Pilze und Bakterien, die deiner Haut schaden.
  2. Trage deinen Mundschutz nur so viel wie nötig (aber auf jeden Fall immer dann, wenn andere Menschen in der Nähe sind).
  3. Reinige deine Haut am Morgen nur mit lauwarmem Wasser. Falls nötig, kannst du einen milden Reiniger verwenden. Deine Haut ist jetzt sehr sensibel und du sollest sie nicht zu oft reinigen oder zu viel reizen. Am Abend solltest du dein Gesicht unbedingt mit einem Milden Reiniger säubern, um den Schmutz zu entfernen. 
  4. Reduziere aktive Wirkstoffe. Das ist derzeit besser für deine besonders empfindliche Haut. Denn, wenn du jetzt BHA, AHAs oder andere aktiven Wirkstoffe flächig verwendest, kann das deine Haut zusätzlich reizen, weil sie gerade durch die Maske noch sensibler geworden ist. Aktive Wirkstoffe können unter der Maske intensiver wirken. Falls du aktive Wirkstoffe verwenden möchtest, dann am besten abends und evtl. nur punktuell, wo es nötig ist.
  5. Pflege deine Haut ausreichend. Am besten hilfst du deiner empfindlichen Haut jetzt mit milden Hautpflegeprodukten die deine Haut beruhigen und Entzündungen hemmen. Schau nach Inhaltsstoffen wie Grünem Tee, Süßholzwurzel, Centella Asiatica und anderen entzündungshemmenden und beruhigenden Antioxidantien. Ein zusätzlicher beruhigender Feuchtigkeitsspender mit Antioxidantien ist derzeit sinnvoll, weil deine Haut viel Stress ausgesetzt ist. So kann deine Haut sich wieder regenerieren. Dieser Punkt gilt nicht, falls du bereits eine Periorale Dermatitis durch die Maske bekommen hast. Dann hilft leider nur eine Nulltherapie.
  6. Allgemein gilt: Nutze unter der Maske am besten immer nur eine leichte Creme. Die Maske hat selbst schon einen ähnlichen Effekt wie eine schützende Creme. Deine Haut braucht trotzdem genügend Feuchtigkeit und ein bisschen Fett. Sie sollte weder zu wenig noch zu reichhaltig gepflegt sein. Mit einer leichten Creme ist deine Haut am Tag geschützt. Achte aber auch auf deinen aktuellen hautzustand: Im Winter, oder wenn du trockene Stellen hast, kann eine reichhaltigere Creme sinnvoll sein. Oder du kannst ein paar Tropfen Öl zu deiner Creme dazugeben.
  7. Reduziere dein Make-up. Falls du dich gerne schminken möchtest, betone doch deine Augen. Am besten für deine Haut ist es, wenn du in dem Bereich, wo die Maske sitzt auf Make-up verzichtetest. Fühlst du dich ganz ohne Abdeckung etwas unwohl, steig auf Mineral Make-up um. Hier kann deine Haut übrigens noch vom enthaltenen Zinkoxid profitieren. Denn Zink wirkt gegen Unreinheiten.
  8. Pflege deine Haut am Abend gut, damit sie am Morgen widerstandsfähiger ist. Am Abend darfst du deiner Haut ruhig ein bisschen mehr Pflege geben. Vor allem falls deine Haut den ganzen Tag unter einer Maske verweilen musste, braucht sie am Abend ein bisschen mehr Zuwendung. Reinige deine Haut am Abend mit einem milden Reiniger. Seifen sind für die Gesichtsreinigung nicht geeignet.  Creme deine Haut wie gewohnt ein. Und um deiner Haut in der Nacht ein bisschen unter die Arme zu greifen, kannst du ein Gesichtsöl auftragen, das zu deinem Hauttyp passt. So hast du eine individuelle Nachtcreme für dich und deine Haut kann während du schläfst wunderbar regenerieren.
  9. Du kannst eine DIY Gesichtsmaske aus Haferflocken machen, um deine Haut zu beruhigen. Stimmt Gesichtsmasken sind nicht so wirksam und langfristig wie eine gesunde Hautpflege Routine. Trotzdem könnte es jetzt Sinn machen. Denn Haferflocken haben eine erwiesene beruhigende Wirkung auf die Haut. Sie spenden Feuchtigkeit und wirken zusätzlich positiv gegen Juckreiz.
  10. Falls doch mal Pickelchen entstehen: Drücke diese nicht aus, denn gerade unter der Maske können sich Pickel entzünden. In diesem Artikel erfährst du, wie du mit dem Pickel ausdrücken aufhören kannst.
 
Mit diesen Tipps kannst du deine Haut in dieser Zeit vielleicht ein bisschen beruhigen und Pickeln vorbeugen. Wir hoffen das hilft dir.
 
Welche Erfahrung hast du mit dem Mundschutz gemacht? Hat sich deine Haut verändert?
Lara Schimweg

Über die Autorin

Lara Schimweg ist Gründerin von Xeno. Sie hat Sportwissenschaft und Gesundheitsforschung studiert und ist ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin. Lara hat Rosazea und sehr empfindliche Haut.

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